Kampot Tuk TukPrivate Touren mit Seth
Reisfelder und Palmen auf dem Land bei Kampot im goldenen Abendlicht

← Reisetipps für Kampot

Kampot Sehenswürdigkeiten: Was du in Kampot (Kambodscha) machen kannst

Stand: 15.10.2026 · 8 Min. Lesezeit

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Kampot liegen nicht in der Stadt, sondern drumherum: Die Pfefferfarm La Plantation, die Salzfelder, der Secret Lake und der Höhlentempel Phnom Chhngok passen zusammen in einen halben Tag, der Bokor-Nationalpark und der Krabbenmarkt von Kep brauchen je einen eigenen Tag. In der Stadt selbst ist der Fluss die Hauptattraktion, am schönsten zum Sonnenuntergang. Hier ist alles, was sich 2026 lohnt, mit Preisen, bester Zeit und ehrlichen Einschätzungen aus Sicht eines Guides, der hier aufgewachsen ist.

Inhalt
  1. Kampots Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
  2. Das Umland: Pfeffer, Salz, ein See und eine Höhle
  3. Bokor-Nationalpark: die alte Bergstation über den Wolken
  4. Kep: Krabben, Meer und ein kleiner Nationalpark
  5. In Kampot selbst: Fluss, Durian-Kreisel, Museum
  6. Wenn du mehr Zeit hast
  7. Beste Reisezeit für Kampot
  8. Wie viele Tage solltest du einplanen?
  9. Unterwegs: Tuk-Tuk, Roller oder Gruppentour?
  10. Kampot-Tipps, bevor du losfährst
  11. Mit Seth unterwegs
  12. FAQ

Kampots Sehenswürdigkeiten auf einen Blick

WasWoEintrittBeste Zeit
Pfefferfarm La PlantationZwischen Kampot und KepCa. 2,50 USD (Gutschein)9–16 Uhr; Okt.–März vorab buchen
SalzfelderCa. 5 km, Richtung KepFreiJan.–Apr./Mai, später Nachmittag
Secret LakeNeben La PlantationKein EintrittSpäter Nachmittag
Höhlentempel Phnom ChhngokCa. 8 km nordöstlichCa. 1–2 USDMorgens
Bokor-NationalparkCa. 37–40 km bis zum PlateauFreiTrockenzeit, morgens
Krabbenmarkt KepCa. 25 km–Mittags
Bootsfahrt zum SonnenuntergangAm Fluss in der StadtAb ca. 5 USD p. P.Ab 17 Uhr
Stromschnellen Teuk ChhouCa. 9 kmCa. 1 USDRegenzeit

Das Umland: Pfeffer, Salz, ein See und eine Höhle

Wegen dieser vier Stopps kommen die meisten nach Kampot. Sie liegen nah beieinander und passen in eine Tour von vier bis fünf Stunden.

Pfefferfarm La Plantation

Kampot-Pfeffer ist seit 2016 in der EU als geschützte geografische Angabe anerkannt, und La Plantation ist die Farm, die die meisten sehen wollen. Bei der Führung lernst du, dass grüner, schwarzer, roter und weißer Pfeffer von derselben Pflanze stammen, und probierst alle nebeneinander. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr, der letzte Rundgang beginnt um 16 Uhr. Von Oktober bis März buchst du online einen Zeitslot, von April bis September kannst du einfach vorbeikommen. Der Eintritt liegt laut aktuellen Angeboten bei etwa 2,50 USD, als Gutschein, den du auf der Farm einlösen kannst. Führungen gibt es auf Englisch, Französisch und Khmer, nicht auf Deutsch. Im Restaurant (7–15 Uhr) solltest du das Pfeffereis probieren.

Salzfelder

Ein paar Kilometer außerhalb, an der Straße nach Kep, wird das Land flach und silbrig: Rund 200 Familien gewinnen hier und in Kep auf etwa 4.500 Hektar Meersalz von Hand. Geerntet wird ungefähr von Januar bis April oder Mai, am meisten im März und April. Am schönsten ist der späte Nachmittag, wenn die Arbeiter Körbe voller Salz über die Dämme tragen. Von etwa Mai bis November stehen die Becken unter Wasser oder liegen brach, dann ist es nur ein kurzer Fotostopp. Eintritt kostet es nicht, aber es ist ein Arbeitsplatz: Frag, bevor du auf die Dämme gehst oder jemanden fotografierst.

Secret Lake

Gleich neben La Plantation liegt ein stiller See zwischen Reisfeldern, auf Khmer Tomnup Tek Krolar, auf manchen Karten Brateak Krola Lake. Er wirkt friedlich, aber seine Geschichte ist schwer: Es ist ein Stausee, der Ende der 1970er-Jahre unter den Roten Khmer in Zwangsarbeit ausgehoben wurde. Begegne dem Ort mit dem Respekt, den du einer Gedenkstätte entgegenbringen würdest. Ohne jemanden, der die Geschichte erzählt, bleibt es nur ein hübscher See. Am vollsten ist er am Ende der Regenzeit, im Oktober und November.

Höhlentempel Phnom Chhngok

Etwa 8 km nordöstlich von Kampot verbirgt ein Kalksteinhügel einen Ziegeltempel aus dem 7. Jahrhundert, dem Gott Shiva geweiht und damit aus der Zeit vor Angkor. Rund 200 Stufen führen hinauf, der Eintritt kostet etwa 1–2 USD, und oft führen dich Dorfkinder für ein kleines Trinkgeld durch die Höhle. Plane etwa eine Stunde ein, nimm eine Taschenlampe mit und komm am besten morgens, bevor es heiß wird.

Alle vier Stopps mit Öffnungszeiten, idealer Reihenfolge und Tipps findest du in unserem Guide Pfefferfarm, Salzfelder, Secret Lake und Höhlentempel.

Bokor-Nationalpark: die alte Bergstation über den Wolken

Hinter Kampot steigt der Bokor aus der Ebene auf, und die Fahrt hinauf auf rund 1.000 Meter gehört zu den schönsten in Kambodscha. Oben ist es 6–7 °C kühler als an der Küste, oft neblig, und die Aussicht kommt und geht im Minutentakt. Die Franzosen bauten hier in den 1920er-Jahren eine Bergstation. Davon zeugen die alte katholische Kirche und Le Bokor Palace, ein Hotel von 1925, das heute wieder als Luxushotel betrieben wird; hinein dürfen nur Hotelgäste. Dazu kommen die 29 Meter hohe Statue der Lok Yeay Mao, der Black Palace von König Sihanouk, die Pagode Wat Sampov Pram und der Popokvil-Wasserfall.

Eintritt wird seit Oktober 2017 keiner mehr verlangt. Plane einen ganzen Tag ein, nimm eine Jacke mit und sei vor Einbruch der Dunkelheit wieder unten. Mehr dazu in unserem Guide Bokor-Nationalpark mit dem Tuk-Tuk.

Kep: Krabben, Meer und ein kleiner Nationalpark

Kep liegt etwa 25 km entfernt, 35–45 Minuten mit dem Tuk-Tuk. Hauptgrund für den Ausflug ist der Krabbenmarkt: Die Krabben werden lebend nach Kilo verkauft und an einem Stand für dich zubereitet, am liebsten mit frischem grünem Kampot-Pfeffer. Ein Essen für zwei mit einem Kilo Krabben, dazu Garnelen oder Tintenfisch, Reis und Getränken kostet meist 20–30 USD. Wichtig: Vereinbare den Gesamtpreis inklusive Zubereitung, bevor du bestellst.

Bei klarer Sicht siehst du vom Ufer die vietnamesische Insel Phu Quoc. Wie du den Tag aufteilst und am Krabbenmarkt bestellst, steht in unserem Guide Von Kampot nach Kep mit dem Tuk-Tuk.

In Kampot selbst: Fluss, Durian-Kreisel, Museum

Wenn du mehr Zeit hast

Beste Reisezeit für Kampot

Am trockensten ist es von Dezember bis Februar; die Trockenzeit läuft ungefähr von November oder Dezember bis April. April und Mai sind die heißesten Monate. Von Mai bis Oktober ist Regenzeit: oft kurze Schauer am Nachmittag, sattgrüne Reisfelder und ein Wasserfall, der richtig Wasser führt, dafür ruhen die Salzfelder. Am meisten regnet es im August, auch der Oktober ist noch sehr nass. Tagsüber hat es das ganze Jahr über 30–33 °C.

Für die Sommerferien heißt das: Du reist in der grünen Saison. Das ist kein Grund, Kampot auszulassen, aber leg Ausflüge auf den Vormittag. Zwischen Dezember und Februar ist das Wetter am verlässlichsten, und ab Januar beginnt die Salzernte.

Wie viele Tage solltest du einplanen?

Für die Highlights reichen zwei volle Tage: einer für das Umland und Kep, einer für den Bokor. Mit drei Tagen bleibt Zeit für den Fluss, Rabbit Island oder einfach die Hängematte. Konkrete Reisepläne findest du in unserem Guide Kampot: Wie viele Tage?

Unterwegs: Tuk-Tuk, Roller oder Gruppentour?

Ein Roller kostet ab etwa 5 USD am Tag und gibt dir Freiheit, aber du fährst in der Mittagshitze und navigierst selbst; auf den Bokor nur mit Erfahrung. Gruppentouren im Tuk-Tuk kosten je nach Ziel 16–29 USD pro Person. Ein privates Tuk-Tuk mit Fahrer kostet pro Fahrzeug, lohnt sich oft schon zu zweit, und du hast jemanden dabei, der erklärt, was du siehst. Alle Preise im Detail: Was kostet ein Tuk-Tuk in Kampot?

Kampot-Tipps, bevor du losfährst

Mit Seth unterwegs

Seth ist in Kampot geboren, auf diesen Straßen groß geworden und seit 12 Jahren Guide; auf Tripadvisor hat er 5,0 Punkte aus 19 Bewertungen. Mit ihm fährst du im privaten Tuk-Tuk: die Kampot Landschaftstour zu Pfeffer, Salz, Secret Lake und Höhle, die Kampot & Kep Tagestour mit Krabben am Meer oder die Tagestour auf den Bokor. Seth führt auf Englisch und erzählt auch die Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen. Schreib Seth auf WhatsApp (+855 96 694 6137) und frag nach einem Festpreis.

FAQ

Lohnt sich Kampot?

Ja, wenn du es ruhiger magst. Kampot ist klein und entspannt, mit Pfeffer, Salz, Fluss, Bergen und Meer in der Nähe. Spektakuläre Tempelanlagen wie in Angkor gibt es hier nicht, dafür Landleben aus nächster Nähe.

Was kann man in Kampot bei Regen machen?

In der Regenzeit regnet es meist nachmittags, also plane Ausflüge für den Morgen. Bei einem Schauer bieten sich das Provinzmuseum oder eine lange Mittagspause im Restaurant von La Plantation an. Der Bokor steckt bei Regen oft im Nebel, dafür führt der Popokvil-Wasserfall dann am meisten Wasser.

Kostet der Bokor-Nationalpark Eintritt?

Nein, seit Oktober 2017 nicht mehr. Schranke und Häuschen stehen noch, aber niemand kassiert.

Braucht man in Kampot einen Guide?

Nicht zwingend, alle Orte sind auch auf eigene Faust erreichbar. Ein Guide lohnt sich vor allem am Secret Lake und auf dem Bokor, wo die Geschichte auf keinem Schild steht, und wenn du dir Navigation und Preisverhandlungen sparen willst.

Lust, Kampot zu entdecken?

Schreib Seth, wann du da bist – er antwortet meist schnell.

Schreib Seth auf WhatsApp
Seth 5,0
WhatsApp