Kep liegt rund 25 km von Kampot entfernt, mit dem Tuk-Tuk sind das 35–45 Minuten. Eine einfache Fahrt kostet etwa 8–12 USD für das ganze Tuk-Tuk, hin und zurück mit Wartezeit etwa 20–25 USD. Der Hauptgrund für den Ausflug ist der Krabbenmarkt: Die Krabben werden lebend nach Kilo verkauft und direkt für dich zubereitet, am besten mit frischem grünem Kampot-Pfeffer. Weil die Strecke an Salzfeldern und Pfefferfarmen vorbeiführt, machen die meisten einen ganzen Tag daraus.
Inhalt
Entfernung, Fahrzeit und Strecke
Von Kampot bis Kep sind es auf der Straße ungefähr 25 km; die Provinzgrenze von Kep erreichst du schon nach etwa 20 km. Das Tuk-Tuk braucht 35–45 Minuten auf einer flachen Straße, vorbei an Reisfeldern, Dörfern und, wenige Kilometer hinter Kampot, an den Salzfeldern.
Was kostet die Fahrt nach Kep?
| Möglichkeit | Typischer Preis (2026) | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Tuk-Tuk, einfache Fahrt | 8–12 USD pro Tuk-Tuk | Preis vor der Abfahrt vereinbaren |
| Tuk-Tuk hin und zurück, Fahrer wartet | 20–25 USD pro Tuk-Tuk | Der Fahrer wartet, während du isst |
| Privates Tuk-Tuk, ganzer Tag mit Stopps | Ca. 30–50 USD pro Tuk-Tuk | Salzfelder, Pfefferfarm, Secret Lake, Kep |
| Gruppentour, ganzer Tag | 20–27 USD pro Person | Feste Route, feste Gruppe |
| Bus | Ca. 3 USD pro Person | Am günstigsten, aber ohne Stopps |
| Mototaxi | 2–3 USD | Eine Person, wenig Gepäck |
| Roller selbst fahren | Ab ca. 5 USD pro Tag | Du fährst und navigierst selbst |
Tuk-Tuk-Preise gelten pro Fahrzeug, und in ein Tuk-Tuk passen meist bis zu vier Personen. Ein Rechenbeispiel: Kostet ein privater Tag 40 USD, zahlt ihr zu zweit je 20 USD, als vierköpfige Familie je 10 USD. Bezahlt wird in US-Dollar oder Riel, mit Euro kommst du hier nicht weit. Die Fahrdienst-App PassApp (Barzahlung) funktioniert in Kampot und ist ein guter Preis-Check. Alle Fahrpreise rund um Kampot stehen in unserem Guide Was kostet ein Tuk-Tuk in Kampot?
Tuk-Tuk, Roller oder Bus?
- Bus: am günstigsten, fährt aber ohne Halt durch. Gut für einen reinen Ortswechsel mit Gepäck.
- Roller: maximal flexibel, aber du fährst in der Mittagssonne auf einer Hauptstraße und musst den Weg selbst finden. Helm auf, und prüf vorher, ob deine Auslandskrankenversicherung Rollerunfälle abdeckt.
- Tuk-Tuk: schattig, du hältst, wo du willst, und mit einem guten Fahrer erfährst du nebenbei, was du da eigentlich siehst.
Stopps unterwegs
Salzfelder
Ein paar Kilometer hinter Kampot wird das Land flach und silbrig. Rund 200 Familien gewinnen in Kampot und Kep Meersalz von Hand. Geerntet wird ungefähr von Januar bis April oder Mai, am meisten im März und April. Am schönsten ist der späte Nachmittag, wenn die Arbeiter Salzkörbe über die Dämme tragen, also leg die Salzfelder auf den Rückweg. Von etwa Mai bis November stehen die Becken unter Wasser oder liegen brach, dann reicht ein kurzer Fotostopp. Eintritt kostet es nicht; frag, bevor du auf die Dämme gehst oder jemanden fotografierst.
La Plantation und Secret Lake
Im Hinterland zwischen Kampot und Kep liegt La Plantation, die bekannteste Pfefferfarm der Gegend: täglich 9–18 Uhr, letzter Rundgang um 16 Uhr, Eintritt etwa 2,50 USD als Gutschein, den du auf der Farm einlösen kannst. Von Oktober bis März buchst du vorab online einen Zeitslot. Gleich daneben liegt der Secret Lake, ein Stausee, den Zwangsarbeiter unter den Roten Khmer ausheben mussten: still und schön, mit schwerer Geschichte. Beides ausführlich in unserem Guide Pfefferfarm, Salzfelder, Secret Lake und Höhlentempel.
Der Krabbenmarkt in Kep: so funktioniert's
Auf Khmer heißt er Psar Kdam, schlicht „Krabbenmarkt“: eine Reihe von Ständen, Garküchen und Restaurants direkt am Wasser. Gemeint sind übrigens keine Nordseekrabben, sondern echte Krabben mit Panzer und Scheren. Sie werden lebend in Körben aufbewahrt, die im flachen Wasser vor dem Ufer liegen. Wenn du kaufst, watet oft eine Verkäuferin hinaus und holt einen Korb, damit du aussuchen kannst.
Du hast zwei Möglichkeiten. Am Markt kaufst du die Krabben selbst, bringst sie zu einer Garküche und isst am Tisch eines Getränkestands: meist günstiger, aber du verhandelst bei jedem Schritt. In einem der Restaurants neben dem Markt bestellst du einfach von der Karte und zahlst etwas mehr.
Am Markt bestellen, Schritt für Schritt
- Erst schauen. Geh einmal über den Markt, sieh dir an, was frisch ist, und frag an zwei, drei Ständen nach dem Preis.
- Preis klären. Frag nach, ob ein Preis pro Kilo, pro Krabbe oder pro Portion gemeint ist.
- Aussuchen und wiegen. Die Verkäuferinnen erwarten, dass du selbst wählst. Große Krabben (kdam thom) sind leichter zu essen. Schau beim Wiegen zu und einigt euch auf den Preis für das, was auf der Waage liegt.
- Zubereitung vereinbaren. Die Garküche verlangt eine kleine Gebühr pro Kilo, Braten kostet etwas mehr als Kochen. Frag, bevor du die Krabben übergibst.
- Gesamtpreis bestätigen, inklusive Reis und Getränken, bevor irgendetwas im Wok landet. Zahl bar, in kleinen Scheinen.
Zum Handeln: Der erste Preis ist nicht immer der übliche, aber der Unterschied liegt meist bei ein, zwei Dollar pro Kilo. Bleib freundlich und lächle. Ein Khmer-Ausdruck hilft: t'lay na! heißt „so teuer!“.
Was bestellen?
- Krabbe mit grünem Kampot-Pfeffer (kdam chaa mrech kchei): im Wok gebraten, mit ganzen Rispen frischer grüner Pfefferkörner. Dafür ist Kep berühmt.
- Gekochte oder gedämpfte Krabbe mit einem Dip aus Limettensaft, Salz und Kampot-Pfeffer: schlicht, und du schmeckst die Krabbe.
- Garnelen oder Tintenfisch, gegrillt oder gebraten, dazu Reis und ein kaltes Getränk oder frischer Zuckerrohrsaft.
Ein Kilo Krabben reicht mit Beilagen gut für zwei. Weibchen tragen oft Rogen und kosten manchmal mehr; wer das nicht mag, fragt nach Männchen. Gegessen wird mit den Händen.
Was kostet ein Krabbenessen, und wann gehst du hin?
Rechne 2026 mit etwa 20–30 USD für zwei Personen: ein Kilo Krabben, dazu Garnelen oder Tintenfisch, Reis und Getränke. Ein Reiseführer nennt rund 10 USD pro Kilo, allerdings ohne Datum. Der Preis schwankt mit Fang und Saison und kann an Feiertagen wie dem chinesischen Neujahr deutlich steigen. Öffnungszeiten sind nirgends ausgeschildert. Am lebhaftesten ist es mittags, wenn der Fang des Tages verkauft wird. Am Wochenende und an Feiertagen kommen viele Ausflügler aus Phnom Penh. In der Regenzeit ist mittags ohnehin die sicherere Wahl, weil die Schauer meist am Nachmittag kommen.
Was es in Kep sonst noch gibt
- Ufer und Krabbenstatue: Vor dem Strand steht eine große Krabben-Skulptur im Meer, ein beliebtes Fotomotiv. Bei klarer Sicht siehst du am Horizont die vietnamesische Insel Phu Quoc.
- Kep-sur-Mer: 1908 als Seebad gegründet; die modernistischen Villen entstanden zwischen 1953 und 1970. Manche sind restauriert, andere stehen leer.
- Kep-Nationalpark: ein 8 km langer Rundweg, Start hinter dem Veranda Natural Resort; der Hauptweg ist inzwischen größtenteils betoniert, ein steilerer Pfad führt hinauf zum Aussichtspunkt Sunset Rock. Ausländer zahlen etwa 1 USD (4.000 Riel), am Eingang oder bei einem Ranger unterwegs. Nach einem großen Krabbenessen reicht ein kurzes Stück.
- Rabbit Island (Koh Tonsay): etwa 20 Minuten mit dem Boot. Sammelboote kosteten bisher um 8–10 USD hin und zurück; frag am Pier nach den aktuellen Zeiten. Die Insel passt schlecht in einen Tuk-Tuk-Tag ab Kampot, plane lieber einen eigenen Tag oder übernachte in Kep.
Kampot und Kep an einem Tag
- 8 Uhr: Abholung in Kampot. Wer will, fährt zuerst zum Höhlentempel Phnom Chhngok (7. Jahrhundert, rund 200 Stufen, etwa 1–2 USD), solange es noch kühl ist. Er liegt nordöstlich der Stadt, nicht an der Strecke nach Kep.
- Vormittag: La Plantation mit Führung und Verkostung (von Oktober bis März mit gebuchtem Slot), danach der Secret Lake.
- Gegen 12:30 Uhr: Krabben am Markt in Kep.
- Früher Nachmittag: Ufer, ein Stück Nationalpark oder einfach ein langes Mittagessen.
- Später Nachmittag: Salzfelder auf dem Rückweg, wenn das Licht am schönsten ist.
- Gegen 17 Uhr: zurück in Kampot.
Das sind sieben bis acht Stunden. Übernachtest du in Kep, ist eine einfache Fahrt mit ein, zwei Stopps unterwegs eine schöne Art anzukommen.
Mit Seth nach Kep
So ähnlich läuft die Kampot & Kep Tagestour mit Seth: vormittags das Umland, mittags Krabben in Kep, danach Zeit am Meer, im privaten Tuk-Tuk und in deinem Tempo. In der Erntesaison hebt er dir die Salzfelder fürs Nachmittagslicht auf. Seth ist in Kampot geboren, seit 12 Jahren Guide, führt auf Englisch und hat auf Tripadvisor 5,0 Punkte aus 19 Bewertungen. Typisch für einen privaten ganzen Tag sind etwa 35–45 USD pro Tuk-Tuk; den Festpreis für dein Datum bestätigt Seth dir vorab. Schreib Seth auf WhatsApp (+855 96 694 6137).
FAQ
Wie weit ist es von Kampot nach Kep?
Etwa 25 km auf der Straße, mit dem Tuk-Tuk 35–45 Minuten.
Was kostet ein Tuk-Tuk von Kampot nach Kep?
Etwa 8–12 USD für die einfache Fahrt und 20–25 USD hin und zurück mit Wartezeit, jeweils pro Tuk-Tuk, nicht pro Person. Ein privater ganzer Tag mit Stopps kostet ungefähr 30–50 USD.
Was kostet ein Krabbenessen am Krabbenmarkt in Kep?
Für zwei Personen mit einem Kilo Krabben, Garnelen oder Tintenfisch, Reis und Getränken meist 20–30 USD. Vereinbare den Gesamtpreis inklusive Zubereitung, bevor du bestellst.
Hat der Krabbenmarkt feste Öffnungszeiten?
Ausgeschildert sind keine. Mittags ist am meisten los; wenn du abends hinwillst, frag vorher vor Ort nach.
Kann man Kampot und Kep an einem Tag sehen?
Ja. Sieben bis acht Stunden reichen für Salzfelder, Pfefferfarm, Secret Lake, Krabbenmarkt und etwas Zeit am Meer.



